about gz

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das leben ist die kunst
die kunst ist das leben



gabrielle zimmermann (gz) erblickt 1971 das licht dieser absurden welt.

 

jim morrison geht von dieser welt, igor strawinsky stirbt, ebenso wie raoul hausmann und louis armstrong. bernward vesper bringt sich in der psychatrischen um.
kubrick's "clockwork orange" entsetzt die gemüter, ken russel's "devils" erscheint, ebenso rosa von praunheim's "nicht der homosexuelle ist pervers, sondern die situation in der er lebt".
die RAF ist präsent und willy brandt erhält den friedensnobelpreis.
vom sowjetischen kosmodrom wird mit saljut1 die erste raumstation in eine erdumlaufbahn gebracht. nicolas wirth entwickelt die programmiersprache pascal, IBM bringt das erste diskettenlaufwerk auf den markt …

 

gz wächst zwischen deutschland und frankreich auf.

sie fängt an zu malen, ab dem moment, da sie einen stift halten kann.
nach der musikalischen früherziehung,
von 1977-1990 violinunterricht bei charlotte azone von cube
sie spielt im nachwuchs orchester und dann im ‚jungen orchester stuttgart'
in dieser zeit auch gesangs- und theater-erfahrungen
1990 fachhochschulreife

im zuge des ersten grafik-design praktikums bei aiga rasch,
wächst auch ein bedürfnis nach theorie und daher folgt
ab 1991/92 das studium der germanistik und kunstgeschichte

zunächst nur als kleine zeitüberbrückung gedacht, um dann eine kunstakademie zu besuchen,
schlittert gz in die große kunstkrise ("es gibt ja schon alles, was soll ich da noch …")
und zerstört alle ihre bilder


1993/94 wechsel von germanistik zu avl (= allgem. vergleichende literaturwissenschaften)

nebenher arbeit in programmkinos, in der filmgalerie 451,
bei munich animation (bioskop-film, münchen)
und in der landesbildstelle württemberg.
ein zweites grafik-design praktikum bei der firma logopilot kommt hinzu
und ein praktikum im frankfurter kunstverein (fkv) bei nikolaus schaffhausen.

 

in diesem jahrzehnt entwickelt sich die cineastin immer weiter, manifestiert sich die liebe zum bewegten bild und zur videokunst immer deutlicher und gz versteht, warum sie nicht mehr malen konnte …

 

im juni 1999 wird die terrorgruppe süd (TGS) gegründet - ein lebenskunstwerke (LKW) -konzept - deren tod gz im juni 2001 ausruft, da die stolzen pläne im hedonismus der beteiligten versanden.
sie kündigt die domain, worum sie im september 2001, dann recht froh ist …

 

die magisterarbeit bei tilman osterwold hat "das narrative moment in zeitgenössischer videokunst" zum thema.

 

anfang 2001 erlangung der magistra artium in AVL und in kunstgeschichte bei tilman osterwold & beat wyss


nach einem erneuten umzug nach frankfurt am main und
mitarbeit im frankfurter kunstverein bei der organisation der ausstellung "neue welt" — insbesondere bei der planung und durchführung der pawel althamer-performance —
festigt sich der entschluss, sich den eigenen ideen zu widmen.

 

nebenher auch immer wieder dj-ing — in unregelmäßigen abständen finden bis heute die "soirées de la comtessa" statt.

 

im juni 2001 langersehnter kauf der ersten eigenen digitalen videokamera und
ab da freies künstlerisches arbeiten in frankfurt, stuttgart und anderswo ...



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